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Did vs. Google Glass

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Nachdem in jüngerer Vergangenheit diverse Artikel veröffentlicht wurden, die sich zwar zumeist recht konstruktiv und eher informativ über Google's "Google Glasses" Projekt äußern, lese ich mit einigem Amüsement und leider auch mehr und mehr Frustration wie vermeintliche Autoritäten und die jeweiligen Comment-Communities sich über das Thema auslassen und warte ehrlich gesagt darauf, das sich die Politik einschaltet um gewohnt reaktionär an jeden Baum zu pinkeln der sich in wurfreichweite finden lässt.

Was genau ist Stein des Anstoßes?

"Google Glasses" steht für die Entwicklung einer "Datenbrille" die letztendlich nichts weiteres ist als ein einäugiges Head-Up-Display (HUD) mit eingebauter Kamera, Mikrophon und einem wie auch immer gearteten Audiosystem.

Hört sich im ersten Moment relativ cool an und wenn man dem Design der Prototypen trauen kann, sieht's auch relativ futuristisch, aber nicht zu abgespaced aus. Das kleine Display und die schmale Form versprechen zumindest eine leichte Bauweise und hoffentlich recht angenehmen Tragekomfort.
Wenn ich mich recht entsinne hatte Brother, Hama oder einer dieser Billig-Consumer-Hardware-Produzenten kurz nach Bekanntmachung des Projekts blitzschnell ein eigenes Produkt herausgebracht, das aber gelinde gesagt eine Beleidigung fürs ästhetische Auge und wohl eine Folter für den tragenden Kopf war. Es erinnerte eher an einen unförmigen Scouter aus DBZ, als alles andere. Sei's drum. So schnell wie das Ding zusammengeschustert war, war es auch schon wieder aus der öffentlichen Sicht verschwunden.

Zurück in die Gegenwart.

Ich persönlich freue mich tierisch auf diese Entwicklung, da es für mich einen ähnlich großen Sprung in der mobilen Technik darstellt wie es das iPhone war, allein für die Mobilfunkbranche.
Vor Apple hatte ich Smartphones als die unheilige Verbindung von mickrigem Display und noch mickrigerer (jep, laut Word gibt es diese Steigerungsform) Tastatur erlebt die man letztendlich nur Bedienen konnte, wenn man etwas aufgeschoben, aufgedreht oder sonst wie die Ausmaße verändert hat und letztendlich auf 2 Hände angewiesen war um es vernünftig zu bedienen. Sie waren unheimlich hässlich, klumpig und alles andere als gut zu bedienen.

Dann kam Mr. Jobs, einem Messias gleich, mit einer Offenbarung vom Olymp gestiefelt und hielt ein winziges Täfelchen in der Hand das den Apple-ismus zu neuem Leben verhelfen sollte und dies auch geschafft hat.

Plötzlich ist jeder Honk auf den Zug gesprungen und wollte unbedingt ein iPhone haben um mit den coolen Kindern rumhängen zu dürfen. Und wie immer hat sich der Markt auch dem angepasst und alle bekannteren Mobil-Telefon-Hersteller haben sich mit Händen, Füßen, Zähnen und Barthaaren an die Idee gekrallt Apple das Land abzugraben und ihr Stück vom Kuchen so groß wie irgend möglich ausfallen zu lassen.

So weit, so Geschichte.

Nun hat es sich Google lustiger weise wohl zur Aufgabe gemacht auf dem neuen Schlachtfeld solange rumzutrollen bis alle Fronten so verschwommen sind, das die Schafe jedem folgen der auch nur ein Schild mit der Aufschrift "Plüsch" um den Knöchel trägt. Smartphones sind (mehr oder minder) zur billigen Massenwahre mutiert, wobei HTC, Samsung und die restlichen Koreaner ihren Teil beigetragen und schließlich nicht schlecht verdient haben.

Aber zurück zum Thema, denn über die Vor- und Nachteile von Smartphones der verschiedenen Hersteller zu reden macht selbst mir keinen Spaß mehr.

Den Markt der mobilen Kommunikation zu revolutionieren, oder zumindest mal kräftig drin rumzurühren, ist meines Erachtens nicht leicht geworden, wenn es das je war. Wo sich die Hardware des Gerätes wohl aktuell nur noch in seinen Dimensionen unterscheiden wird, bleibt das Handling und das Interface ein Feld auf dem durchaus Potenzial zur Verbesserung besteht.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und her mit der nächsten futuristischen Utopie, die uns die Film- und Gamingindustrie vor die Nase gesetzt hat: Das HUD.

Die Idee ist weder neu, noch bahnbrechend, nur die Umsetzung war, wie man am bereits erwähnten Scouter-Verschnitt sehen konnte, "unschön". Höchste Zeit das sich der Leviathan der technologischen Entwicklung mit seinen nahezu unendlichen Ressourcen dem Thema annimmt und ein Produkt erschafft, das zumindest diesem Traum eines jeden Geeks so nahe wie möglich kommt.

Nun hat sich, obgleich noch in der Entwicklung befindlich, das Produkt bereits einen Namen gemacht und wie üblich sowohl Zusprache als auch Ablehnung kumuliert.
Der Hauptpunkt der Ablehnung zielt jedoch (aktuell) auf das Feature einer integrierten Kamera, die wie im Spionagefilm alles aufzeichnen kann, was man selbst sieht. Eine Kamera die man nicht herausholen, vermeintlich geräuschvoll anschalten und für alle beteiligten sichtbar ausrichten muss um ein Foto, ein Video oder sonst was damit aufzunehmen. Man schaut sich das Objekt lediglich an, betätigt den Auslöser, wie dieser auch immer aussehen wird, und voila schon ist's geschehen.

Ich sehe durchaus das offensichtliche Problem an der ganzen Sache, denn klammheimlich Bilder von anderen machen ist sonst nur dem Berufszweig der Agenten, Geheimdienstler und Paparazzo vorbehalten und sollte wenn möglich nicht seinen Weg ins öffentliche Leben finden wo die Privatsphäre, das Recht zur Selbstbestimmung und das Recht aufs eigene Bild bereits von Staat und Vollzug schon mal gern, dafür aber auch Lautstark, mit Füßen getreten werden.

Dies gesagt leben wir allerdings auch in einer Welt der allgegenwärtigen Communitysierung (Patent beantragt) wo zwar jeder Anspruch auf den Schutz seiner Informationen erhebt, diese aber auch wie Kamelle jedem vor die Füße wirft der danach fragt und jedem in den Hals schiebt der davon nichts wissen möchte. In einer Welt in der Facebook eine Mitgliederzahl hat die Bevölkerungszahlen diverser Länder in den Schatten stellt, in der ein Suchdienst wie Google mehr freiwillig bereitgestellte Informationen über das Individuum und genauere Benutzerprofile besitzt als der Geheimdienst der strengsten Millitätdikatur oder ein Einkaufsportal wie Amazon jedem Psychologen mehr über die verschrobenen Gedankenwelten eines Kunden sagen kann als jahrelange Sitzungen beim Seelendoktor es je machen könnten, machen sich die Leute sorgen über ein deutlich sichtbares Interface dessen Sinn und Unsinn für die Allgemeinheit ohnehin noch nicht vollends geklärt ist.

Ich bin kein Freund von Communities wie Facebook, selbst sehr Paranoid was das ausfüllen und erstellen von Benutzerprofilen in Online-Services angeht und ehrlich alles andere als begeistert von der Idee möglicherweise sicherheitsrelevante Technologien in die Hände von Hinz und Kunz zu geben.
Das schmälert allerdings nicht im Geringsten die Begeisterung für dieses Projekt und den Wunsch eines der Produkte mein eigen nennen zu können.

Es geht mir dabei nicht um das Prestige etwas zu erhalten das nicht jeder haben kann, denn sobald die Technik erst mal im Massenmarkt angekommen ist, wird dieser Bonus schnell verflogen sein.
Es ist auch bei Gott nicht mein Bestreben ein Tool zu haben mit dem ich jeden Gedanken, jeden Schritt, jede Mahlzeit und jede Körperfunktion dokumentieren und für die Welt bereitstellen könnte.

Es geht mir nur um die Möglichkeit auf Informationen die ich für mich als wichtig oder interessant einstufe schnell und bequem zugreifen oder ein Mail oder SMS schreiben zu können ohne bedröppelt mit gesenktem Kopf und gekrümmter Körperhaltung in der Gegend herumstehen zu müssen. Die Möglichkeit einfach und unkompliziert mal ein Foto machen zu können ohne in meinen Taschen herumwühlen, das Handy heraus kramen und eine gefühlte Ewigkeit darauf zu warten bis die Fotoapp dann mal geladen ist, ist natürlich auch ein angenehmes Feature.

Aber nochmal zurück zum eigentlichen Aufreißer: die Berichterstattung und die zunehmend negativen Reaktionen seitens der Gesellschaft.

Wie bereits gesagt ist die Berichterstattung diesem Thema gegenüber noch überraschend neutral. Was allerdings berichtet wird zieht einem teils die Socken aus.

So gibt es bereits Lokale die das Tragen der Brille verbieten und als Konsequenz des Zuwiderhandelns sogar körperliche Gewalt in Aussicht stellen.
Desweiteren hat sich die Telekom von ihrem hohen Ross herabgelassen und ihre Bedenken bezüglich der Sicherung der persönlichen Informationen kund getan. Man bedenke das dies genau der Verein ist der mit der Weitergabe gewisser Kundeninformationen sein Zubrot verdient und der in der Vergangenheit schon mehrmals in den Medien vertreten war weil er seine eigenen Mitarbeiter ausspioniert hat.
Dem folgend gibt es natürlich auch diverse Privatpersonen die Ihren Senf dazugeben und die Technik als schwachsinnig, unnütz oder gar gefährlich deklarieren. Personen, die Google vorwerfen die Brille als Utensil der Überwachung zu nutzen um noch mehr noch genauere Infos über jeden und alles zu bekommen. Die eine Nutzung der Brille als tätlichen Angriff werten und drohen auch so zu reagieren, Zitat: "wenn ich auf der Straße mal einen sehe wie er mich länger mit dem Ding anguckt, reiß ich es ihm einfach aus dem Gesicht.". Leute die ihre Rechte in Gefahr sehen, den Überwachungsstaat prophezeien, Orwell rezitieren und die Nutzer unter Generalverdacht stellen Volk, Vaterland und die Freiheit des Einzelnen für ein technisches Gimmick zu verraten.

Besonders der letzte Punkt gibt mir doch deutlich zu denken, da man sich als Benutzer wohl nicht nur mit der öffentlichen Diskussion und der Kritik auseinandersetzen muss, sondern womöglich sogar körperliche Repressalien zu spüren bekommen wird, selbst wenn jedwede Grundlage fehlen mag.
Es macht mir Angst, das ich sobald ich mit dem Produkt wahrgenommen werde körperliche Konsequenzen tragen könnte, obwohl ich gerade nur gedankenverloren in meinen Mails gewühlt hab und jemand sich in meinem Blickfeld befunden hat der dem Stand der Technik nicht so aufgeschlossen gegenübersteht. Wenn ich durch puren Besitz zum Täter werde für Verbrechen die ich nicht verübt habe, ist für mich die Gesellschaft an einem Punkt angelangt, an dem es weder ab- noch aufwärts gehen kann. An diesem Punkt ist einfach Schluss.

Abschließend möchte ich noch drei oder vier Sachen sagen, die so klein der Wahrnehmungsbereich auch sein wird, mir sehr wichtig sind.

1. Sollten sich diejenigen, die ihre negative Kritik in so deutlicher und destruktiver Weise von sich geben, bewusst machen woher diese Reaktion des eigenen Wesens stammen könnte. Ich persönlich wäre ohne die eifrige Arbeit der Kritiker nicht im Leben drauf gekommen wie wahrscheinlich eine Möglichkeit zur böswilligen Nutzung sein könnte. Ich hätte keinen Gedanken daran verschwendet, das mein Gegenüber mich ausspionieren könnte oder, noch schlimmer, als Konzernmarionette unbewusst dazu missbraucht wird dies zu tun. Es mag Naiv sein, aber ist die Eigenschaft an das Gute und Unschuldige im Menschen glauben zu wollen wirklich so weltfremd?

2. Mit der fortschreitenden Evolution des gläsernen Menschen sollte uns nicht das verbieten oder verhindern von neuen Technologien beschäftigen sondern eher das erlernen und erziehen von verantwortungsvollen Verhaltens- und Nutzungsweisen diese Neuerungen betreffend. Das Internet wurde nicht für Cybermobbing geschaffen sondern für den weltweiten Austausch von Informationen. Autos wurden nicht gebaut um die Pferdekutschenindustrie in den Ruin zu treiben und ebenso wenig um besoffen mit 180 durch eine Fußgängerzone zu rasen. Schwarzpulver wurde nicht erfunden um den Indianern Land und Kultur abzukaufen oder Amokläufern eine effizientere Durchführungsmethodik an die Hand zu geben. Inwiefern die Menschen eine Erfindung pervertieren ist den Menschen selbst überlassen, aber die Erfindung ist für sich unschuldig und sollte dies auch bleiben bis das Gegenteil bewiesen ist.

3. In der ganzen Diskussion ist lediglich davon die Rede was alles heimlich getan werden könnte, aber was wäre, wenn die Heimlichkeit kein Thema mehr wäre? Was wenn Google mit seinem Produkt so geistesgegenwärtig wäre, wie die Videokamera-Industrie einst war, einfach ein leuchtendes rotes Lämpchen an der Brille anzubringen um eine Aufnahme zu verdeutlichen?
Ich finde den urbanen Mythos ja immer noch sehr belustigend, das der Foto-Klick-Sound an Handykameras nur existiert und auch nicht unterdrückbar sein soll, weil in den Entwicklungsabteilungen der fernöstlichen Produktionsländern das Bedenken geäußert wurde das man Damen in der Ubahn so unbemerkt unter den Rock schauen und Fotos vom Unterkleid hätte machen können.
Wenn etwas nicht heimlich getan werden kann, ist es dann noch ein Verstoß gegen geltendes Recht, sowie Gesellschaftsnormen?

4. Google wird wohl einstweilen noch eine ganze Menge einstecken dürfen was das angeht. Trotz alledem sollte dies der Entwicklung, Realisierung und einem Erfolg des Ganzen nicht im Wege stehen. Und selbst wenn es so sein sollte, das dieses Projekt und das Produkt am Markt mit Pauken und Trompeten untergeht möchte ich nicht sehen wie 5 Jahre später Apple mit exakt dem selben Konzept und vergleichbarer Hardware auf den Markt kommt und der Religion unter Fanfaren und Jubelschreien zu neuem Leben verhilft.
Wenn dies geschieht setze ich das obere Zitat auch ohne den gegebenen Auslöser um und werde anschließend gern ins Gefängnis gehen für einen vielleicht sogar vereitelten Bombenanschlag meinerseits im Applestore.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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Comments

  1. did's Avatar
    Ich hab noch was belustigendes gefunden:

    Stop The Cyborgs

    1. It could destroy whatever shreds of privacy we have left.
    -- You know, you don't have to wear it during intercourse
    2. It will hold more people needlessly accountable for easily pardonable activities.
    -- If the world needs to know about the party last night, at least post some pictures!
    3. It is remarkably easy to steal a pair of glasses.
    -- This reason is top 3?!
    4. It gives Google far more personal information than it needs to know.
    -- As if your search history isn't telling enough.
    5. It will open new possibilities for online sexual extortion.
    -- First: If you don't like your Wee-Wee to be filmed, turn and take it off while weeing. Second: I think you mean harassment and there's one simple advice: Think before open any strange weblinks, for gods sake.
    6. It may increase violence.
    -- See my Blogpost.
    7. It will discourage personal risk.
    -- How? Seriously, how?!
    8. We have no idea what health problems Glass will create.
    -- Could cure the hump on my back and my posture, because i don't have to stare down on my cellphone.
    9. It may increase violations of doctor-patient confidentiality and attorney-client privilege.
    -- See point 1.
    10. It could be hacked.
    -- So could your cellphone, get over it.
    11. It will discourage anonymity.
    -- Is there something in the contract that says: "YOU NO SHARE, YOU NO OWN!"
    12. It isn’t distinct enough from the body.
    -- Tell me how the video-helmet from Star Trek 7 can profit my health.
    13. It could give the police far more details about you than you can possibly know.
    -- Seems like someone has seen "Surrogates" lately.
    14. It will discourage kindness and respect.
    -- So it is a weapon of mass destruction for the everlasting flamewar - My mind is blown!
    15. Artists will be held more accountable for material that “offends.”
    -- What?
    16. It may kill off what remains of the moviegoing experience.
    -- You know, you can take this thing off if you want, right? It isn't attached to your skull.
    17. It will create problems with consent.
    -- Great, now they're starting to make things up.
    18. Cool places will be outed by boors.
    -- DIE HIPSTER SCUM! Or alternatively: THE EMPIRE STATE BUILDING TILL TREMBLE BENEATH OUR HEADWORN DISPLAY DEVICES!
    19. It will discourage people from paying attention.
    -- It will just be more subtle to be less interested in you.
    20. It will turn more strangers into stalkers.
    -- So the device will encourage someone to follow me around? Ok, that's creepy!
    21. It will create more cyberbullying and stress.
    -- Is it really that hard to be nice to someone?
    22. It could make you more willing to believe lies.
    -- You want the truth? You can't find the truth anywhere!
    23. It will create more needless distraction.
    -- Point 19.
    24. It will expand the Streisand effect to an unprecedented level.
    -- You know it's just a screen and a camera, right? To shitstorm someone you need to interact on your own.
    25. It could prevent people from discovering themselves.
    -- This doesn't even make sense.
    26. It will discourage people from seeking unfamiliar viewpoints.
    -- In other Words: It could encourage people to not think for themselves anymore? Shocking!
    27. It could create another place where advertisement takes over our lives.
    -- I seriously expect the Dream Commercials from Futurama within the next 30 years.
    28. It will create needless competition over who has the most worthwhile life experience.
    -- Isn't this what Facebook was made for?
    29. It will discourage people from striking up conversations with strangers.
    -- My Mom always said: Don't talk to strangers! ... oh, and Point 19 again.
    30. It could discourage companies from hiring people.
    -- If the current Facebook-Profile couldn't the device won't do it either.
    31. It will create unfair advantages for online retailers.
    -- Tell me what is fair about looking up stuff I see in a store in an online portal with current technology?
    32. It could usher in a new form of vertical integration and that does not compensate talent.
    -- If you hire or befriend people because of their online-profile you have some more serious issues at hand.
    33. It will make driving dangerous.
    -- Ok, we can make a law out of that ... and Point 16.
    34. It could attempt to erase people in need from existence, as well as serious problems that we cannot ignore.
    -- In other words: You pay less attention to your surroundings? This I give to you, but head- and cellphones did a pretty good job so far.
    Updated 03-18-2013 at 01:58 PM by did